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Elterninformation und Talk: Thema Cannabis

Der Elternabend am Mittwoch, 14.05.2014 zum Thema Cannabis war ein gelungener Abend. Zwei Referenten informierten aus unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema Cannabis und führten mit den Eltern Gespräche.

Herr Langer von der „Suchthilfe direkt“ in Essen und der Kriminalhauptkommissar Herr Welke von der Polizei Essen referierten über neue Daten und Fakten in den Themenbereichen Drogen und Suchtverhalten am Beispiel Cannabis.

 

Cannabis ist weltweit der am häufigsten konsumierte illegale Suchtstoff. Insbesondere junge Menschen zwischen 14- 25 Jahren werden mit einer großen Wahrscheinlichkeit direkt oder mittelbar mit diesem Stoff konfrontiert. Es fällt jedoch auf, dass viele Jugendliche und junge Erwachsene nicht ausreichend  informiert sind.

Herr Langer berichtete aus seinem pädagogischen Blick, wie er mit Jugendlichen dieses Thema „Cannabis“ -auch hier in der Realschule- bearbeitet und welche Informationen relevant sind. Dabei wird auch allgemein über das Thema "Sucht" und die besondere Gefährdung von Jugendlichen angesprochen. Es geht nur im Dialog (jugendgerecht und erlebnisorientiert) zwischen Fachleuten und jungen Menschen, der auch die Erfahrungen junger Menschen aufgreift. Alle SchülerInnen können Ideen entwickeln, welche anderen Lösungswege vorhanden sind. Er informierte an diesem Abend anschaulich über neue Studien und Erkenntnisse. Er kommentierte seinen sachlichen und engagierten Vortrag mit Fallbeispielen aus seinen Berufserfahrungen.

Herr Welke  berichtete aus polizeilicher Sichtweise. Die Polizei arbeitet nicht nur mit Druck und Strafe. Sie versucht auch vorbeugend mit Jugendlichen - zum Beispiel in Schulen - ins Gespräch zu kommen. In der Jahrgangsstufe 9 konnten dies die SchülerInnen unserer Schule schon erfahren. Die Polizei muss alles aus einer rechtlichen Fragestellungen bearbeiten. So ist eine klare und konsequente Linie und Grenze vorhanden. An diesem Abend erfuhren die Eltern vieles über das Betäubungsmittelgesetz, verschiedene Verfahren der Polizei sowie den Folgen und Gefahren des Drogenkonsums von Jugendlichen. Aufklärung ist notwendig, Handlungsbedarf besteht. Der Schutz der Jugendlichen ist nicht allein durch Verbote zu regeln.

Das war eine gelungene Premiere - da erstmalig ein Vertreter der Suchthilfe und ein Vertreter der Polizei dieses Thema gemeinsam vorgestellt haben. Ein herzliches Dankeschön geht an die Referenten Herr Welke und Herr Langer.

Die Eltern und die Schule sollten offensiv Jugendliche ansprechen und das Gespräch suchen. Es gibt leider nie die einfache Erklärung, wenn Jugendliche zu Suchtmittel greifen. Es ist immer wichtig die Eigenverantwortung der Jugendlichen zu fördern, klare Regeln und Konsequenzen zu vereinbaren und diese auch umzusetzen. Junge Menschen brauchen auch im Erwachsenwerden Begleitung und Unterstützung.

Hilfsangebote und Beratung der „Suchthilfe-direkt Essen“ unter http://www.suchthilfe-direkt.de

Für Fragen und Anregungen zu Elternabenden können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen.
Christine Altenbeck  (Schulsozialarbeit) Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

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